Es wird ernst: Sie haben strategische Entscheidungen getroffen, Ihr Geschäftsmodell überarbeitet oder sich neue, ehrgeizige Ziele der Leistungsverbesserung gesetzt. Jetzt geht es an die Umsetzung. Unabhängig davon, welche Entscheidungen Sie getroffen haben, läuft alles auf eine entscheidende Frage hinaus: Wie stoßen Sie die Veränderungen an und was ist der beste Weg zur Umsetzung?

Wir haben fast täglich mit Kunden zu tun, die vor dieser Situation stehen. Auf der gemeinsamen Reise mit unseren Kunden begegnen uns hart umkämpfte Siege und schmerzhafte Pannen. Auf Grundlage dieser Erfahrungen haben wir einen strukturierten und detaillierten Ansatz zur Value Activation entwickelt.

Veränderungen erfolgreich umzusetzen ist schwierig. Es bedeutet häufig, gegen die Trägheit einer zum Stillstand gekommen Organisation anzukämpfen. Und es erfordert eine Reihe von Balanceakten: zwischen einem begeisternden Endergebnis und herausfordernden Zielen, zwischen zentraler Steuerung und einer Demokratisierung des Wandels, zwischen Kreativität und Disziplin oder zwischen detaillierter Planung und agiler Reaktion. Wichtig ist auch, das Gleichgewicht zwischen dem Druck, schnell Ergebnisse liefern zu müssen, und der Erarbeitung eines gemeinsamen Entwurfs zum Aufbau dauerhafter Kompetenzen und der Umsetzung nachhaltiger Veränderungen, zu finden.

Der Value Activation™-Ansatz von L.E.K. beruht auf sieben Elementen. Jedes Element für sich ist natürlich wichtig, aber der größte Effekt in Bezug auf die Wertschaffung wird durch das Zusammenspiel aller Elemente erzielt.

Sieben Elemente der Value Activation

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Element

Wichtigste Erfolgsfaktoren

Endergebnis

Es ist relativ leicht erklärt, warum Veränderungen notwendig sind. Was aber noch viel wichtiger ist, wie wird die Organisation nach erfolgreicher Umsetzung der Veränderungen konkret aussehen und sich "anfühlen."

Alle Führungskräfte müssen konsequent dieselbe Sprache sprechen und während des gesamten Programms sichtbar involviert sein.

Ziele

Ziele sind notwendig, um für eine Fokussierung zu sorgen und die Organisation zu fordern.

Ziele sollten herausfordernd sein, ausgerichtet auf und verknüpft mit einer entsprechenden Vergütung

Steuerung

Ein Modell, das einen direkten ‚Sichtkontakt‘ vom obersten Führungsteam bis zur untersten Ebene im Umsetzungsprozess gewährleistet.

Führungskräfte sollten eine konkrete, aktive Rolle in Teilprojekten übernehmen und nicht nur als Entscheider in einem Lenkungskreis sitzen. Die wirklichen „Stars“ sind allerdings die unteren, operativen Führungsebenen.

Maßnahmen

Ein strukturierter und kontrollierter Prozess zur Ideenfindung, Planung und Umsetzung von Einzelmaßnahmen.

Eine größere Zahl kleinerer Initiativen und somit mehr Verantwortlichen, die in das Programm involviert sind, demokratisieren den Veränderungsprozess innerhalb der Organisation und erhöhen die Erfolgsaussichten.

Rhythmus

Verpflichtende, wöchentliche Review-Meetings, wo die jeweiligen Verantwortlichen über ihre Fortschritte aber auch Herausforderungen in ihren Teilprojekten berichten.

Der Rhythmus sollte über einen längeren Zeitraum beibehalten werden – echter Wandel braucht Zeit und Wiederholung. Führungskräfte nehmen an diesen wöchentlichen Meetings teil – sowohl als Teil des Lenkungskreises als auch als Teilprojektverantwortliche. Auch sie unterliegen der kontinuierlichen Überprüfung ihrer Ergebnisse. 

Prozessmanagement

Ein Umsetzungslenkungskreis ist entscheidend für die Schaffung vollständiger Transparenz und ist notwendig für die Koordination des gesamten Veränderungsprozesses.

Er dient als zuverlässige Informations- und Entscheidungsinstanz bei Fragen der Prioritäten und des Prozessfortschritts.

Der Lenkungskreis sollte für eine insgesamt möglichst einfache Vorgehensweise sorgen (z.B. ein einheitliches Tool-Set, das während des ganzen Programms eingesetzt wird).

Gemeinsames Konzept

Führungskräfte und Einzelprojektverantwortliche lehnen Veränderungen, die ihnen aufgezwungen werden, eher ab. Werden sie allerdings in die Strukturierung von Neuerungen einbezogen, steigt die Akzeptanz um ein Vielfaches.

Ein gemeinsames Konzept, durch punktuelles Coaching unterstützt, kann qualitativ hochwertige Ergebnisse sicherstellen, Momentum aufrechterhalten sowie nachhaltige Ergebnisse durch einen fundierten Kompetenzaufbau über alle Organisationstufen erzielen.

All diese Elemente in Einklang zu bringen ist der Kern unserer Value Activation-Methode. Jedes Umsetzungsprogramm hat seine Feinheiten. Allerdings haben wir die Erfahrung gemacht, dass die sieben Elemente unseres Ansatzes in jeder Konstellation relevant sind. Angepasst an die jeweilige Unternehmenssituation und das spezifische Programm helfen sie, einen Veränderungsprozess erfolgreich durchzuführen. Unserer Erfahrung nach gelingt das in jeder Art von Unternehmen, auch bei unterschiedlichsten Herausforderungen im jeweiligen Veränderungsprozess. Das perfekte Zusammenspiel all dieser Elemente ist die beste Grundlage für dauerhaft erfolgreiche Veränderungen.

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